Dem attraktiven Atlantikhafen Essaouira fehlt der Ruhm und die Pracht bekannterer marokkanischer Städte wie Casablanca, aber genau das ist sein Reiz. Essaouira (ausgesprochen ess-uh-WEE-ruh) ist einfacher zu navigieren als das riesige mittelalterliche Labyrinth von Fes und weitaus überschaubarer als das hektische Marrakesch und ist die Küste Nordafrikas von ihrer malerischsten und malerischsten Seite. Blaue hölzerne Fischerboote holen den Fang des Tages ein. Dromedare durchstreifen die Strände. Am Abend wirft der Sonnenuntergang seinen Glanz auf die zinnenbewehrten Stadtmauern und Wachtürme. Es ist kein Wunder, dass hier Produktionen wie „Othello“ von Orson Welles aus dem Jahr 1951 und „Game of Thrones“ von HBO gedreht wurden. Heutzutage sorgen Kunstgalerien, stilvolle Gästehäuser und eine blühende Designszene für den Augenschmaus, während Sommermusikfestivals wie das Essaouira Gnaoua und das World Music Festival für den Takt sorgen.